Corona-Kontaktverfolgung

Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns und Ihre Rechte aus dem Datenschutzrecht geben. Welche Daten im Einzelnen verarbeitet und in welcher Weise genutzt werden, richtet sich maßgeblich nach den gesetzlichen Vorgaben unseres Bundeslandes.

Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Wir erfassen Ihre personenbezogenen Daten, um einerseits den Schutz unserer Beschäftigten vor möglicherweise in das Unternehmen eingetragenen Infektionen zu gewährleisten und andererseits, um Sie im Falle von später erkannten Infektionen bei unseren Beschäftigten über diesen Umstand in Kenntnis setzen zu können, damit Sie weitere Schritte einleiten können.

Dabei werden Ihre personenbezogenen Daten auf der Grundlage unseres berechtigten Interesses gem. Art. 6 Abs. 1 litt. f DSGVO zur Ermittlung von Kontaktpersonen im akuten Infektionsgeschehen im Einzelfall im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 erhoben und verarbeitet. Die berechtigten Interessen stellen in diesem Fall der Schutz unserer Beschäftigten sowie die Regulierung des Infektionsgeschehens in unserem Unternehmen dar.

Auf dieser Grundlage erfassen wir die folgenden Angaben: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift, eine Kontaktmöglichkeit und der Zeitpunkt Ihres Besuchs.

Empfänger oder Kategorien von Empfängern

Zur Erfüllung dieser Aufgabe dürfen Ihre Daten im Infektionsfall ausschließlich an das örtlich zuständige Gesundheitsamt weitergegeben werden. Eine Übermittlung in ein Drittland erfolgt unsererseits nicht. Im Übrigen werden Ihre Daten nur dann weitergegeben, wenn hierzu eine rechtliche Verpflichtung besteht oder Sie darin eingewilligt haben.

Dauer der Speicherung

Die Daten werden von uns für die Dauer von vier Wochen aufbewahrt und ggf. dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig ausgehändigt. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die Daten umgehend sicher vernichtet.

Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO, das Recht auf Berichtigung Nein nach Artikel 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DSGVO, das Recht auf Widerspruch aus Artikel 21 DSGVO sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit aus Artikel 20 DSGVO. Beim Auskunftsrecht und beim Löschungsrecht gelten die Einschränkungen nach §§ 34 und 35 BDSG. Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde (Artikel 77 DSGVO).

Eine erteilte Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten können Sie jederzeit uns gegenüber widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der Datenschutzgrundverordnung, also vor dem 25. Mai 2018, uns gegenüber erteilt worden sind. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen.

Gibt es eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?

Es besteht Ihrerseits keine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung zur Bereitstellung Ihrer Daten. Allerdings kann Ihnen der Zugang zu unseren Räumlichkeiten verwehrt werden, wenn Sie nicht bereit sind, uns diese Daten zur Verfügung zu stellen.

Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung?

Eine automatisierte Entscheidungsfindung i.S.d. Art. 22 DSGVO kommt nicht zum Einsatz.

Findet ein Profiling statt?

Wir verarbeiten Ihre Daten nicht mit dem Ziel, bestimmte persönliche Aspekte zu automatisiert zu bewerten.